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Der Flughafen
Tempelhof muss der Luftfahrt dauerhaft gewidmet bleiben!
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Pro-Tempelhof: Diese Bürger-Initiative wurde Anfang 2007 ins Leben
gerufen. Unser Interesse gilt für Berlin diesen historisch bedeutenden und
wirtschaftlich wichtigen Zentralflughafen zu erhalten!
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Sir Norman Foster in der Welt
online am 22.08.2009
Tempelhof ist ein Kind seiner Zeit, ein Bildnis des
Heldentums und der Tragödien des 20. Jahrhunderts.
Vielleicht besteht seine abschließende Tragik und ultimative Schmach eher in
Politischem als in Architektonischem. Wie nur kann eine solche
geschichtliche Ikone, so reich an zeitgeschichtlichem Erbe
und derart vielen wichtigen Lektionen für künftige Generationen, einfach so
mir nichts dir nichts geschlossen werden - ohne jeden erkennbaren Grund und
ohne eine Alternative? Tempelhof müsste eine Sache des
nationalen Gewissens sein - es ist viel zu bedeutend, um auf dem Altar
kommerzieller Immobilienentwicklung geopfert zu werden. Das Mindeste sollte
es sein, wenigstens das weite Vorfeld als öffentlichen Park zu
bewahren und dem Bauwerk durch luftfahrtbezogene oder kulturelle
Verwendungszwecke Respekt zu erweisen.
Es ist schließlich ein Museum aus eigenem
Recht.
Der Verfasser, 1935 geboren, ist Architekt. In Deutschland baute er u. a.
den Commerzbank-Tower in
Frankfurt und die Kuppel des Reichstags in Berlin
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Zitat Klaus Wowereit vom 29.01.2009:
"Ich bin kein Trickser, ich bin die Regierung!"
(Das hatten wir doch schon mal:
Anno 1665 ruft der Sonnenkönig Ludwig XIV: "Der Staat, das bin ich!")
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Der Flughafen Tempelhof
muss für Berlin und Deutschland erhalten bleiben.
Trotz des verfehlten Quorums war der Volksentscheid der ICAT ein toller
Erfolg, denn ca. 530.000 Bürger dieser Stadt haben dem Erhalt des Flughafens
zugestimmt. Der Senat hat in keinster Weise auf dieses Votum regiert - was
für eine armselige Politik!
Am 30.10.2008 wurde nun unser Traditionsflughafen geschlossen. Die weiteren
Pläne des Senats werden zunehmend bekannt - der Flughafen Tempelhof soll
mit
aller Konsequenz unwiederbringlich "zerstört" werden! Denn wer
flugtechnische Anlagen rückbaut, Freiflächen bebaut und den Flughafen entwidmet, der tut im Ergebnis nichts anderes! Dies hat dieser bedeutende
Ort nicht verdient - mit dieser Einschätzung wissen wir uns mit dem
überwiegenden Teil aus Bevölkerung und Wirtschaft einig - und genau das hat
unser Aktionsbündnis legitimiert, zeitgleich mit der Schließung des
Flughafens
am 30.10. 2008
ein neues Volksbegehren zu starten - jetzt
brauchen wir die aktive Unterstützung aller Flughafen-Befürworter!
Der Bürgerentscheid am 7. Juni 2009 hat die breite Zustimmung der Anwohner
für den Erhalt des Flughafens eindrucksvoll verdeutlicht! |
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Rückblick Volksentscheid der
ICAT 2008:
BERLIN hatte sich schon im
April 2008 deutlich entschieden:
60%
für Tempelhof als Flughafen!
Formell war der ICAT-Volksentscheid zwar gescheitert,
aber über
eine halbe Million
Berliner forderte
vom Senat eine andere Politik!
Und damit war dieser Volksentscheid dennoch ein toller Erfolg!
Der Wählerauftrag war klar formuliert und erteilt!
Pro-Tempelhof-Stimmen:
529.880 (60,4%)
Tempelhof als Flughafen retten!
(Keine Partei in Berlin hatte bei den letzten
Abgeordnetenhauswahlen mehr Stimmen!)
Zur Erinnerung: Stimmenverteilung 2006:
|
SPD:
|
424.054 |
|
CDU: |
294.026
|
|
Die Linke.PDS: |
185.185 |
|
Bü90/Grüne: |
180.865 |
|
FDP: |
104.584 |
26.04.2009
Wie erfolgreich der Volksentscheid für
den Flughafen Tempelhof war,
wird im Vergleich
zum Volksentscheid von Pro-Reli deutlich.
Die Tempelhof-Befürworter hatten über
60% Zustimmung und knapp 22% aller Wahlberechtigten für sich gewonnen!
Für Pro-Reli stimmten 48,5% bei 51,3% Gegenstimmen - also nicht einmal
eine
Mehrheit - das entsprach einer Zustimmung von nur 14,2% der
Wahlberechtigten!
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Wowereits Taktik ist aufgegangen: Mit der Ankündigung auch
einen erfolgreichen Volksentscheid ignorieren
zu wollen, war für viele Berliner nicht mehr erkennbar, warum sie überhaupt
ihr Stimmrecht ausüben sollten?!
Herr Wowereit hatte ja bereits angekündigt, dass auch Volkes Stimme nichts
an seiner Politik ändern werde!
Nachdem allerdings bekannt geworden ist, dass die Wahlbeteiligung der
Befürworter zu gering war, appellierte
Herr Wowereit im RBB: "Das Resultat des
Volksentscheids müsse akzeptiert werden!"
(Link
zum Artikel)
"Herzlichen Glückwunsch
Herr Wowereit! Ihre Definition von Demokratie ist bei den Bürgern voll
angekommen!
Sie haben einen weiteren Beitrag zur Politikverdrossenheit geleistet - und
obendrein das laufende Volksbegehren
durch Ihre Äußerungen (Ausgang des Volksentscheid hat keinen Einfluss auf
Ihre Politik) und durch Handlungen
des Senats (Antrag auf Entwidmung), manipuliert!" Sich hinterher
hinzustellen und die geringe Wahlbeteiligung als Indiz zu werten, dass sich
die Berliner nicht für die Zukunft Tempelhof interessieren und gleichzeitig
die Berliner aufzurufen, dass Resultat des Volksentscheids zu akzeptieren -
das ist an Perversion nicht mehr zu überbieten!
Wir haben nach wie vor die besseren Argumente und wir werden den Berlinern
belegen, dass Sie von Ihnen und Ihrem Senat getäuscht wurden - die übereilte
Schließung Tempelhof bereits 2008 entlastet die Landeskasse nicht sondern
wird sie um ein vielfaches mehr belasten - dass bedeutet notwendige
Einsparungen! Woher werden die vielen Mio. Euro kommen?! Zum Wohle Berlins
und seiner Bürger gereicht diese Rot-Rote-Politik jedenfalls nicht!"
(Link: Dieser FDP Online-Artikel bringt es auf den Punkt!)
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Berliner sind für den Flughafen Tempelhof
In zwei repräsentativen Umfragen haben sich
jeweils mehr als 70% der Berliner für den Erhalt Tempelhofs als
Flughafen ausgesprochen! Beim Volksentscheid waren es über 60% - trotz
aller Behinderungen durch den Senat!

Rechtsgutachten
hält Flugbetrieb für möglich
Ein Gutachten des Bundesfinanzministeriums
(04.2007) hält einen Flughafen Tempelhof mit eingeschränkten
Geschäftsreiseverkehr für möglich, ohne dass der BBI gefährdet wird. |

DIHK - Wirtschaft für Erhalt von Tempelhof
Der Präsident des Deutschen Industrie- und
Handelskammertages (DIHK), Ludwig Georg Braun, sprach sich gegenüber der
Berliner Morgenpost gegen die geplante Schließung des Flughafens
Tempelhof aus. "Berlin sollte mit Tempelhof als wirtschafts-politischem
Pfund wuchern, statt den inner-städtischen Airport ohne Not aufzugeben.
Der kurze Weg vom Flughafen zu den Entscheidungszentralen in der
Stadtmitte stellt für Berlin einen ungeheuren Vorteil dar. Und der muss
genutzt werden." Auch die IHK zu Berlin hat sich deutlich für die
Offenhaltung des Flughafen Tempelhof ausgesprochen! |

Volksbegehren
der ICAT ist zulässig
Innensenator Erhart Körting (SPD) hat das, durch die ICAT beantragte
Volksbegehren für zulässig erklärt!
Wortlaut: Der Stadtflughafen Tempelhof ergänzt und
entlastet den Verkehrsflughafen Berlin-Brandenburg International (BBI).
Der Berliner Senat wird auf-gefordert, sofort die Schließungsabsichten
aufzu-geben und den Widerruf der Betriebsgenehmigung aufzuheben.
Tempelhof muss Verkehrsflughafen bleiben! |

Tempelhof kann bis 2011 sicher geöffnet bleiben
Kein vorliegendes Gerichtsurteil
oder entsprechendes Rechtsgutachten fordert eine Schließung des
innerstädtischen Flughafens Tempelhof vor 2011, bzw. vor der planmäßigen
Eröffnung des BBI.
Dem Senat wurde mit der Gerichtsentscheidung des Oberverwaltungsgerichts
lediglich erlaubt, auch schon zum 31. Oktober 2008 den Flugbetrieb
einzustellen. |

Erneutes Investorenangebot - wenn in Tempelhof Flugbetrieb möglich bleibt
Die US-amerikanischen Investoren Ronald S.
Lauder und Fred Langhammer haben erneut angeboten, den Flughafen Tempelhof
zu übernehmen. Sie wollen ihn zu einem ambulanten Gesundheitszentrum von
internationalem Ruf einschließlich Hotel und Tagungszentrum mit
angeschlossenem Flughafen für Geschäfts- und Privatflieger ausbauen. Auch
die Deutsche Bahn und Siemens wollten sich bei diesem Projekt engagieren,
bei dem rund 1000 Arbeitsplätze entstehen sollen. Investitionssumme: 350
Mio. Euro.
|

Größte Hostelkette in Europa will ebenfalls in Tempelhof investieren
Die größte Hostelkette Europas will in dem
Gebäude des Flughafens ein „Megahostel“ mit zunächst 1000 Betten
errichten. Das Unternehmen wolle 5 Mio. Euro investieren und 10.000
Quadratmeter für Gäste aus aller Welt nutzen. Bedingung wäre allerdings,
dass der Flugbetrieb in Tempelhof aufrecht erhalten wird. |

Erneutes Investorenangebot durch die Flugschule Tempelhof-Aviators
Die Flugschule Tempelhof-Aviators hat
offiziell bei der Luftfahrtbehörde angefragt, welche Unterlagen für die
Beantragung einer Betriebsgenehmigung erforderlich sind - geplant ist den
Flughafen als Landeplatz weiter zu betreiben. Eine Betriebsgenehmigung wurde
zwischenzeitlich beantragt. |

Der Flughafen Tempelhof muss den Flughafen Tegel aus Sicherheitsgründen
entlasten!
Seit 2005 liegt dem Senat ein Gutachten vor,
in dem deutlich auf die Gefahren am Flughafen Tegel hingewiesen wird - der
zivile Teil des Flughafens wurde niemals von Kampfmittel beräumt. Jeder
Start oder Landung ist daher mit einem nicht kalkulierbaren
Risiko behaftet! Unverantwortlich! |

Senat beantragt Entwidmung Tempelhofs trotz des gestarteten
Volksbegehren der ICAT
Der Berliner Senat hat nach
Einschätzung des Verfassungsrechtlers Dr. Matthias Rossi
"verfassungs-rechtlich grundsätzlich unzulässig" gehandelt, als er
während des Volksbegehrens "Tempelhof bleibt Verkehrsflughafen" die
Entwidmung des Flughafens verfügte. (...) Der Senat müsse während des
laufenden Volksbegehrens grundsätzlich alle Maßnahmen unterlassen, die
dem Anliegen des Volksbegehrens entgegenstehen.
Klage gegen Entwidmung eingereicht
Die
Interessengemeinschaft City-Airport Tempelhof (ICAT) und ein
Privatkläger haben beim Oberverwaltungsgericht (OVG)
Berlin-Brandenburg Klage gegen die Entwidmung des Flughafens Tempelhof
eingereicht. Die Entwidmung sei die "gefährlichste aller Entscheidungen"
des Berliner Senats! |

Senat
behindert das Tempelhof-Volksbegehren
Gesetz zu Volksbegehren: 2006 hatten
alle im Abgeordnetenhaus vertretenen Fraktionen für niedrigere Hürden
bei Volksbegehren und Volksentscheid gestimmt - so
wäre die freie Sammlung von Unterschriften möglich.
Doch das Gesetz zur Umsetzung des Bürgerwillens ist mehr als ein Jahr
nach der Volksabstimmung für mehr direkte Demokratie noch immer nicht
beschlossen - es gäbe "dringende Beratungsgegenstände".
Genehmigungen: Nur vier von 12 Bezirken haben auf Anträge,
Plakate für das Volksbegehren aushängen zu dürfen, reagiert. Auch auf
Nachfragen haben die meisten Bezirken keine Antwort geschickt!
Plakatentfernung: Obwohl eine Verordnung, wonach frühestens 7
Wochen vor Ende eines Volksbegehrens Plakatwerbung betrieben werden darf,
noch nicht verabschiedet ist, hat die Senatsverwaltung die Bezirke
angewiesen, sich an die 7-Wochenfrist zu halten! |

Berlin
lehnt Angebot der Kostenübernahme für den Flughafen Tempelhof durch den Bund ab!
Der Bund hat dem Senat angeboten, den Flughafen Tempelhof
bis 2011 weiter zu betreiben und dafür Berlin die entstehenden Kosten abzunehmen.
Wowereit hat auch dieses Angebot abgelehnt - die Zukunft Tempelhof ist nicht
verhandelbar!
Nach der
Stilllegung Tempelhofs fallen jährlich
10-40 Mio. Unterhaltskosten an - und diese bezahlt dann der
BERLINER
Steuerzahler alleine!

Berlin: Einziges Bundesland ohne Flughafen!
Mit Eröffnung des BBI in 2012 und der damit verbundenen Schließung des
Flughafen Tegel, wird Berlin das einzige Bundesland Deutschlands sein,
welches über keinen eigenen Flughafen verfügt - und das trotz
Hauptstadtfunktion?! |

Flughafen Tempelhof: Mietern vorzeitig gekündigt
Bereits im März, also vor Frist, wurde den Mietern im Gebäude des
Flughafen Tempelhof zum 31.10.2008 vorzeitig gekündigt! Auch durch diese
Maßnahme versucht man schon noch vor dem anstehenden Volksentscheid
vollendete Tatsachen zu schaffen!

Aktuelle "Nachnutzungspläne" des Senats
Der Berliner Senat hat derzeit für das riesige, denkmalgeschützte
Gebäude keine konkreten Konzepte, wie diese Immobilie vermarktet werden
könnte. Ein Finanzierungskonzept fehlt gänzlich.
Die Modemesse "Bread & Butter" darf nun als Zwischennutzung die Hangars, die
Haupthalle und das Vorfeld für 8 Wochen im Jahr nutzen - garantiert für die
nächsten 10 Jahre! Andere Interessenten wurden so verprellt (siehe auch Call
of Ideas). |

Tempelhof
DARF geschlossen werden!
Das Bundesverwaltungsgericht hat jetzt bestätigt, dass die Berliner
Flughafengesellschaft den Flughafen Tempelhof im Oktober 2008 schließen
DARF. Das bedeutet völlig richtig, dass in Tempelhof ansässige
Fluggesellschaften nicht gegen den WILLEN des Betreibers dauerhaft einen
Weiterbetrieb fordern können.
Wichtig in der Sachfrage ist der
'POLITISCHE WILLE des Senats.

Tegel wird
erneut für Millionen erweitert werden!
Für weitere 6 Mio. Passagiere soll Tegel erweitert werden. Der letzte
Erweiterungsbau in 2004 soll schon ca. 20 Mio. Euro gekostet haben. Tegel
wird aber 2012 geschlossen! Warum werden dort erneut Millionen investiert,
während der voll funktionsfähige Flughafen Tempelhof vorzeitig 2008
schließen soll?!
Diese Erweiterungspläne sollten erst nach dem Volksentscheid bekannt gegeben werden!
Kostenpunkt: weitere 8 Mio. EUR! |

Volksbegehren kostet 2 Millionen Euro!
Der Senat beschließt 2001 Direktdemokratie zu er-leichtern. Das
beantragte Volksbegehren der ICAT wird nach Prüfung vom Senat ausdrücklich
für zu-lässig erklärt (Innensenator Körting).
Dennoch erklären Wowereit und Junge-Reyer
unermüdlich: "Wer den Eindruck erweckt, der Volks-
entscheid könne eine andere Entscheidung als die Schließung des Flughafen
Tempelhofs herbeiführen, irrt und führt andere in die Irre!"
(Berliner Abendblatt vom 12.03.2008)
Ein Versuch der Volksverdummung auf
Kosten der Berliner Steuerzahler!

Wowereit will Volksentscheid ignorieren!
Selbst wenn sich eine Mehrheit und über 611.000
Berliner für den Erhalt von Tempelhof aussprechen,
will Wowereit dieses Votum ignorieren?!
(Bei der letzten Abgeordnetenhauswahl hatten keine
611.000 Berliner für diesen Senat gestimmt!)
Mit dieser Aussage hat er maßgeblich auf die Wahlbeteiligung Einfluss
genommen! |
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Fakt!
Der Senat erschwert die von ihm selbst erleichterte
Möglichkeit der Direktdemokratie!
Der Senat kündigt sogar an, den Ausgang des 2 Millionen-teuren
Volksentscheids ignorieren zu wollen.
Um die Bürger darüber nicht im Unklaren zu lassen, wurde der Antrag auf
Entwidmung bereits während des laufenden Volksbegehren erlassen, das Gelände
wird international auf Immobilienbörsen angeboten und allen Mietern am
Flughafen Tempelhof wurde vorzeitig gekündigt!
Frage?
Egal wie man zur Zukunft des Flughafen Tempelhofs steht, solch ein
Demokratieverständnis gehört
schon im Ansatz abgelehnt. Der Senat ist eine auf Zeit gewählte
Volksvertretung! Wer ankündigt sich so
über ein Votum der Bevölkerung hinwegzusetzen zu wollen, hat den Wählerauftrag falsch
verstanden!
Wenn ein Volksbegehren vom Senat für zulässig erklärt wird, dann darf dieses laufende Volksbegehren
nicht gleichzeitig unterlaufen werden, in dem versucht wird
vorab vollendete Tatsachen zu schaffen (vorzeitiger Antrag auf Entwidmung,
vorzeitige Kündigung der Mieter am Flughafen)?
Was ist das für Demokratieverständnis?Fazit!
Der Flughafen Tempelhof bietet mit Flugbetrieb einen
einzigartigen Standortvorteil für BERLIN(!), den selbst andere Weltstädte nicht bieten
können! Ob rechtlich nun als Verkehrsflughafen, als Geschäftsflughafen oder
als Sonderflughafen?! Diese Frage wird erst beantwortet werden können, wenn
durch einen erfolgreichen Volksentscheid die notwendige Sachebene vom Senat
eingefordert wurde. Wir fordern die beste Lösung für Berlin, denn wir
Berliner sind diejenigen, die bei einer Fehlentscheidung die "Zeche" zahlen
müssen - siehe die Vermarktungsversuche des Senats beim "Filetgrundstück"
Spreedreieck (anstatt Geld zu verdienen zahlt die Landeskasse nun für ihre
Fehlplanung rund 20 Millionen Euro)!
Das von Junge-Reyer aufgezeigte Konzept
(Wohnquartiere mit Parkanlage) ist ohne jegliches Finanzierungskonzept! Es
ist auch fraglich, das sich jemand findet, der eine Parkanlage finanziert?!
Außerdem, für solche "Luftschlösser" gibt man doch nicht einen einzigartigen
Standortvorteil - nämlich den möglichen Flugbetrieb auf! Im Stadtgebiet gibt es noch
genug unentwickelte Grundstücke, die auf Investoren für Wohnparks warten!
Vielleicht wäre dies auch ein Konzept für das Areal des Flughafen Tegel?!
Den auch
hier wartet nach dessen Schließung (2012) ein riesiges Areal auf
Investoren! Der Flughafen Tempelhof mit Flugbetrieb hat ein Alleinstellungsmerkmal, den
Investoren zu schätzen wissen!
Konkrete Investitionspläne und Nutzungskonzepte liegen vor. Der Flughafen
Tempelhof bietet Berlin unmittelbar die Möglichkeit einen neuen
Wirtschaftskern (Medizin & Forschung), auszuprägen. Das bedeutet bis zu 5000
hoch moderne Arbeitsplätze für das Land Berlin (Klinikkonzept,
Medizinforschung und Themenpark
Luftfahrt)! Gleichzeitig behält sich Berlin für die Zukunft alle Optionen
für eine leistungsfähige Infrastruktur offen!
Denn Berlin wird nach der
Schließung von Tempelhof UND Tegel ansonsten das einzige Bundesland in
dieser Republik sein, welches nicht über einen eigenen Flughafen verfügt -
trotz Hauptstadtfunktion!
Daher nicht vergessen: Ist der Flughafen erstmal geschlossen und entwidmet,
lässt sich dies niemals mehr rückgängig machen!
Außerdem gibt es keine Notwendigkeit vor 2012 (BBI-Eröffnung) eine so endgültige
Entscheidung zu treffen!
Jetzt aktuell bekannt geworden:
In Tegel soll nun abermals ein Erweiterungsbau erstellt werden, da es wieder
zu Engpässen kommt. Und das obwohl mit dem Flughafen Tempelhof ein
kompletter Flughafen voll einsatzfähig bereit steht?!
Anstatt weitere Millionen in Tegel zu investieren (damit man ihn dann 2012
schließen kann?!), darf Tempelhof nicht vorzeitig (2008) geschlossen
werden, sondern vorhandene Kapazitäten in Tempelhof sollten voll
genutzt werden, denn diese sind vorhanden und bezahlt! Als Steuerzahler fordern
wir dies!
Nur weil der BBI in der
Zukunft richtig ist, muss der Flughafen Tempelhof nicht zwangsläufig falsch
sein!
Für Berlin und den Flughafen Tempelhof fordern wir daher von unserem Regierenden
Bürgermeister entsprechend seiner Regierungserklärung:
Mit Mut für Berlin - wir werden es schaffen! (Wowereit am
21.02.2002)
Denn wir wünschen uns vom Berliner Senat mehr Politik im Interesse
Berlins!
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