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Bürger-Initiative
"Pro-Tempelhof"
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Der Flughafen Tempelhof
muss der Luftfahrt gewidmet bleiben - mit eingeschränkten Flugbetrieb! Der Flughafen Tempelhof hat für Berlin durch seine historische bedeutung für die Luftfahrt ein Alleinstellungsmerkmal.
Der Flughafen Tempelhof ist
als Regierungs-, Rettungs- und Ausweichflughafen in der Hauptstadt dieses
Landes sinnvoll!
Der Flughafen Tempelhof ist
ein Berliner Original mit weltweit positiven Ruf!
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Wir fordern die Landsregierung auf, sich objektiven Gesprächen nicht weiter zu verschließen und mit allen Beteiligten eine sachliche Neubewertung der Ausgangslage zu erarbeiten! Endlich ran den runden Tisch! Beim Volksentscheid 2008 haben über 500.000 Berliner/Innen sich klar für den Erhalt des Flughafen Tempelhofs mit Flugbetrieb ausgesprochen! Und auch beim Bürgerentscheid 2009 in Tempelhof-Schöneberg gibt es eine 2 Drittel Mehrheit der Befürworter! |
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Flughafen Tempelhof Dieser Flughafen Tempelhof ist fest verwurzelt mit dem freien Berlin und war mit Grundlage für ein wiedervereinigtes Deutschland! Heute ist Berlin Hauptstadt von Deutschland und Sitz der Bundesregierung - allein dieser Umstand liefert genug Ansätze ein Fortbestehen für Tempelhof als Flughafen zu rechtfertigen! Berlin kann es sich aufgrund seiner hohen Verschuldung und der vielen Arbeitslosen gar nicht erlauben, einen solchen Standortvorteil ohne zwingende Gründe aufzugeben!
Machen Sie mit - helfen Sie mit Berlin einen |
Die Zukunft Tempelhofs geht alle Berlinerinnen und
Berliner an. Das Abenteuer "Brache Tempelhof"
wird nämlich die Berliner Steuerzahler in Ost und West gleichermaßen belasten.
Contra-Tempelhof: Was
sagten die THF-Gegner 2008:

•
Ein Flughafen mitten in der Stadt ist ein
hohes Sicherheitsrisiko!
Die technische Entwicklung der Flugzeuge geht
stetig voran, so dass Maschinen leiser und umweltfreundlicher geworden sind.
In der langen Geschichte des Flughafens ist im regulären Flugbetrieb
lediglich eine einzige kleine Privatmaschine abgestürzt - ansonsten gab es
keine nennenswerten Vorkommnisse!
Natürlich gab es auch während der Luftbrücke Abstürze, aber wer diese
erwähnt sollte gleichfalls darlegen, dass es insgesamt knapp 280.000
Flugbewegungen (mitunter alle 90 Sekunden eine oder 1400 Flüge in 24
Stunden) gab. Bei dieser Dichte kann nicht mehr von einem "normalen"
Risikolage gesprochen werden.
• Der Flughafen
Tempelhof mit Flugbetrieb gefährdet den Großflughafen BBI!
Die Entwicklung der Passagierzahlen
stellt sich heute ganz anders dar, als noch 1996 angenommen. Nicht
zuletzt durch die Billig-Carrier bewegen sich die Passagierzahlen
bereits zur
geplanten Eröffnung des BBI in 2011 um
20 Millionen - eine Marke die bereits die
Ausbauphase auf die Tagesordnung ruft. Diese völlig veränderte
Ausgangslage rechtfertigt eine Neubewertung des Luftverkehrskonzepts!
Auch die Neuausschreibung des Terminal für Bauunternehmen kann den
geplanten Eröffnungstermin 2011 "wackeln" lassen. Tempelhof kann den BBI beispielsweise von der Geschäftsfliegerei
entlasten - Tempelhof gefährdet den BBI nicht, sondern wird Bestandteil
seines Erfolgs sein! Das der "Single-Airport" BBI einen
Ergänzungsflughafen nötig haben wird, wurden von den Landesregierungen
in Berlin und Brandenburg erst kürzlich durch das neue
Landesentwicklungsprogramm bestätigt.
Dieses Programm stützt die "Weiterentwicklung" der Flughäfen Finow und
Brandenburg-Briest.
•
Ein Flughafen inmitten von Wohngebieten
ist eine riesige Lärmschleuder!
Eine Millionenmetropole wie Berlin lebt von seiner
Infrastruktur. Es gibt bei den Anwohnern des Flughafen Tempelhofs eine
erhebliche Zahl von Anwohnern, die sich längst mit dem Flughafen in der
Nachbarschaft arrangiert haben. Die Weiterentwicklung der
Flugzeugtechnik, aber auch die Beschränkung der Größen der
an- und abfliegenden Maschinen, sowie ein Nachtflugverbot gewährleisten, dass keine unverhältnis-
mäßige Belastung stattfinden wird. Bei City-Airport in London gibt es
beispielsweise Betriebszeiten, die den Flugverkehr an Sonntagen gänzlich
ausschließen - mitdenken ist also ausdrücklich erlaubt!
Kleine Anmerkung: Anwohner an den Stadtautobahnen wären froh, dieses Maß
an Fluglärm statt der ununterbrochenen "Dauerbeschallung" durch
Verkehrslärm ertragen zu müssen!
Aktuelle Messungen der BZ (vom 30.10.2007) wurden durch den Lärm-Atlas
der Berliner Verkehrsbehörde bestätigt. Die Bereiche der Einflugschneise
liegen im Tagesmittelwert unter 55 dB, die Hauptverkehrsstraßen rund um
das Flughafengelände im Tagesmittelwert um 75dB. Bei Messungen des
Straßenlärms auf dem Tempelhofer Damm (Höhe Einflugschneise, morgens,
8:30) haben sogar Werte von 80 dB ergeben - ergo würden die
Flugzeuggeräusche sogar noch von dem Straßenlärm übertönt!
•
Der Flughafen ist rechtlich nicht haltbar!
Richtig ist, dass nach derzeitiger Rechtslage der
Flughafen Tempelhof mit Öffnung des BBI in 2011 geschlossen werden muss. Das
heißt zunächst einmal ganz deutlich, dass die vorzeitige Entwidmung des
Flughafens und die geplante Schließung bereits 2008 ein voreiliger Versuch
des Rot-Roten Senats ist, seinen Standpunkt früh zu manifestieren und so
auch für künftige Generationen vollendete Tatsachen zu schaffen. Wenn die
Länder Berlin und Brandenburg ihren Landesentwicklungsplan den aktuellen
Gegebenheiten (sehr deutlich gestiegenen Passagierzahlen, keine baldige
Länderfusion und nun auch einen "wackelnden" Öffnungstermin für den BBI
2011) anpassen würden, dann gäbe es auch einen juristischen Weg für
Tempelhof ohne den BBI zu gefährden!
Dies wird auch in einem Folgesatz des BVerG deutlich gesagt:
"Solange diese Regelung des Landesentwicklungsplans nicht entsprechend
geändert worden sei und solange der Umfang und die Gründe einer etwaigen
Änderung des landesplanerischen Konzepts nicht bekannt seien, sei völlig
ungewiss, welche möglichen rechtlichen Auswirkungen eine Offenhaltung von
Tempelhof auf den Planfeststellungsbeschluss für BBI haben könnte."
Mittlerweile haben die Länder Berlin und Brandenburg ein
Landesentwicklungsprogramm verabschiedet,
wonach Regionalflughäfen in Brandenburg (Finow, Brandenburg-Briest)
ausgebaut werden sollen - trotz
Single-Airport BBI?!
• Flughafen
Tempelhof ist ein Millionengrab für Steuergelder!
Das der Flughafen
Tempelhof nicht kostendeckend arbeiten
kann, liegt zum einen an dem riesigen Gebäude-komplex, der für den
Flugverkehr in Tempelhof gar nicht notwendig ist, aber mitfinanziert werden
muss und
zum anderen an der Politik der Berliner Flughafengesellschaft, die ihr
Interesse klar auf Tegel und Schönefeld fokussierte. Hier regelt nicht der
Markt sondern die Politik das Passagieraufkommen!
Für einen stillgelegten Flughafen hingegen entständen ungleich höhere Kosten.
Das Gebäude muss auch ohne Flugbetrieb bewirtschaftet und das Gelände
gesichert werden. Die neuesten Ideen des Senats, Wohnquartiere mit
Parkanlagen bedeuten ein unkalkulierbares Risiko für Berlin. Den wenn
Tempelhof kein Flughafen mehr ist, gehen alle finanziellen Belastungen
zu Lasten der Berliner Steuerzahler. Also alle Folgekosten, wie
Kaufpreis der Bundesanteile am Flughafen Tempelhof, Unterhaltskosten,
sowie anteilige Beteiligung an den Kosten für Bodensanierung,
sowie Kriegsschrott- und Altlastenentsorgung! Diese Kostenseite ist auch
nach Ansicht von Experten unkalkulierbar - warum will man ohne Not so
ein finanzielles Abenteuer für Berlin riskieren?!
Tempelhof mit Flugbetrieb bedeutet hingegen Investitionen und
Arbeitsplätze für Berlin!
Es gibt konkrete Nutzungskonzepte und Investitionszusagen - Angebote der möglichen Investoren
(Lauder & langhammer, DB, Siemens, A&O
Hotels etc.) unterstreichen dies eindrucksvoll!
Und... niemand kann heute wissen, was strukturpolitisch in der Zukunft
gefordert sein wird - Berlin hält sich
mit Tempelhof auch künftig alle Option offen!
Flughafen Tempelhof - eine
Chance für Berlin!
Die "Plakatkampagne" der Tempelhof-Gegner 2008
![]() "Ick flieg uff Berlin. Aba nich von Tempelhof." |
![]() "Ick zahl doch nicht für'n VIP-Flughafen." |
![]() "Flughafen für Superreiche? Wir lassen uns nicht auf den Arm nehmen." |
Liebe Berlinerinnen und
Berliner!
Zunächst hatten wir darauf gehofft, dass das Bündnis der
Tempelhof-Gegner in eine sachliche
Diskussion einsteigen und somit eine andere Haltung als der Senat einnehmen
würde?! Weit gefehlt!
Die Art und Weise Plakatkampagne und die damit verbundenen gemachten
Aussagen der Tempelhof-Gegner
wie "Bonzenflughafen" (SPD-Landesgeschäftsführer
Rüdiger Scholz) oder Tempelhof wäre ein "Flugplatz für
Steuerflüchtlinge auf dem Weg nach Lichtenstein" (Linken-Abgeordnete Jutta
Matuschek), haben diese Hoffnung zerschlagen!
Diese Art der Polemik ist für eine Sachdiskussion schädlich. Auch der
Versuch einen nicht vorhandenen
Klassenkampf "anzuzetteln" ist in aller Deutlichkeit abzulehnen! Hier wird
weiterer Schaden für Berlin angerichtet!
Wer so argumentiert, wünscht keine Sachdiskussion - schade, aber wundern
tut's uns eigentlich auch
nicht - denn das Lager der Tempelhof-Befürworter hat die besseren Argumente.
Dies werden wir in den nächsten Tagen nochmals deutlich machen. Auf Polemik
werden wir verzichten,
denn die Zukunft unseres Zentralflughafens Tempelhof ist uns viel zu
wichtig! Wir wollen vielmehr die verbleibenden Wochen nutzen, um die
Berliner und Berlinerinnen in der Tempelhof-Frage weiter über die
Chancen und den Nutzen durch den Erhalt des Flughafen Tempelhof informieren!
Machen Sie mit - helfen Sie mit, Berlin einen Teil seiner positiven Identität
zu erhalten!
Wir fordern für Berlins Zentralflughafens Tempelhof endlich die längst
gebotene Sachdiskussion!
Eben diese
Sachdiskussion ist wichtig, um für Berlin und unseren Flughafen Tempelhof
nicht die einfachste, sondern die beste Lösung zu finden!
Unterstützen Sie den Flughafen
Tempelhof!
- beteiligen Sie sich an geplanten Aktionen
(auch Presse beachten)
- unterstützen Sie auch die Bemühungen:
Weltkulturerbe Flughafen Tempelhof (Unesco)!
Vielen Dank! BI "Pro-Tempelhof"
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Impressum: Verantwortlich gem. § 10 Absatz 3 MDStV Andreas Donati Cunostraße 61 14193 Berlin Tel. 030/861 90 53 pro-tempelhof@web.de
St.-Nr. 18/264/52718
UNESCO
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